FAQ
Fragen, sortiert nach Rolle.
Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Anliegen. Wählen Sie unten Ihre Rolle, und Sie bekommen nur die Fragen, die wir dort regelmässig gestellt bekommen. Allgemeine Fragen finden Sie in der Tab-Gruppe „Allgemein".
Wie läuft ein Erstgespräch bei Ihnen ab?
Ein Erstgespräch dauert rund dreissig Minuten und findet remote statt: Sie beschreiben Ihre Lage, wir hören zu und stellen Rückfragen. Am Ende ordnen wir gemeinsam ein, ob und in welchem Format wir passen – falls ja, folgt ein schriftliches Angebot, falls nein, sagen wir es direkt.
Arbeiten Sie nur in Deutschland?
Projekte setzen wir vorrangig in Deutschland um, Forschungskooperationen laufen international. Für Aufträge ausserhalb Deutschlands fragen Sie bitte an; wir entscheiden dann projektbezogen.
Wem gehören die Daten und der Code nach Projektende?
Ihnen. Wir übergeben Datenbanken, Konfigurationen, Dokumentation und Quellcode vollständig. Sie können den Betrieb intern oder mit einem anderen Dienstleister fortführen.
Verkaufen Sie auch Abo-Lizenzen für Ihre Software?
Nein. Wir bauen auf Open-Source-Komponenten auf und bieten projektbasierte Leistungen sowie optionalen Betrieb an – ohne Vendor-Lock-in.
Wie transparent sind Ihre Preise?
Unsere Angebote sind schriftlich, nachvollziehbar und basieren entweder auf Festpreisen oder auf Zeitkontingenten mit Stundensätzen; nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein strukturiertes Angebot. Pauschale Beträge nennen wir bewusst nicht, weil sie stark vom Projekt abhängen.
Arbeiten Sie mit KI?
Ja, an mehreren Stellen – etwa in der Detektion (zum Beispiel Feldhamster-Baue aus Drohnen-Daten), in der Klassifikation von Satelliten-Zeitreihen und bei der Textextraktion aus Berichten. Wir setzen KI dort ein, wo sie messbar bessere Ergebnisse liefert, und dokumentieren sie so, dass sie prüfbar bleibt.
Kann unser Fachportal auch ohne IT-Abteilung betrieben werden?
Ja. Wir bauen Lösungen so, dass eine fachlich versierte Mitarbeiterin sie nach einer kurzen Einarbeitung pflegen kann. Bei Bedarf übernehmen wir den Betrieb gegen ein transparentes Monatsentgelt. Sie können den Betrieb jederzeit zurückziehen.
Wir wechseln alle vier Jahre die IT-Leitung. Wie schützen Sie unsere Investition?
Durch dokumentierte Architekturen auf Open-Source-Basis, klare Datenmodelle und eine Übergabe-Mappe, die nicht auf eine einzelne Person angewiesen ist. Wir planen ausdrücklich für Personalwechsel.
Dürfen wir Ausschreibungen mit Ihnen besprechen, bevor sie veröffentlicht werden?
Sie dürfen fachlich beraten werden. Wir nehmen dann nicht mehr am Verfahren teil. Diese Trennung ist uns wichtig und wir halten sie strikt ein.
Können wir unser bestehendes GIS (QGIS, ArcGIS, GeoServer) weiter nutzen?
In der Regel ja. Wir docken an bestehende Systeme an, wo das fachlich sinnvoll ist. Wenn wir zu einem Wechsel raten, begründen wir das schriftlich.
Arbeiten Sie mit Asset-Management-Systemen?
Ja. Wir koppeln GIS-Anwendungen per API an gängige Asset-Management-Systeme (SAP, CAFM-Tools, proprietäre Lösungen). Die Architektur-Entscheidung treffen wir nach einem technischen Audit.
Wie detailliert sind Ihre Vegetationsmonitorings entlang Trassen?
Der Detailgrad hängt von der Fragestellung ab: Für ein flächendeckendes Screening nutzen wir Sentinel-2-Zeitreihen, für kritische Abschnitte führen wir gezielte Drohnen-Befliegungen durch – beide Ansätze kombinieren wir projektabhängig.
Können Sie Zeitreihen über zehn oder zwanzig Jahre auswerten?
Ja – Sentinel-2 reicht bis 2015 und Landsat bis in die 1980er zurück. Wir bauen die dafür nötige Pipeline und dokumentieren transparent, welche Daten-Artefakte eine solche lange Zeitreihe mit sich bringt.
Wie vertraulich halten Sie Ergebnisse zu kritischer Infrastruktur?
Projekte zu kritischer Infrastruktur wickeln wir unter NDA ab, die Ergebnisse bleiben vollständig bei Ihnen und solche Projekte nennen wir auf der Referenzseite grundsätzlich nicht namentlich.
Ist Ihre Multispektral-Auswertung GAP-förderfähig?
Die Methodik ist so dokumentiert, dass sie für GAP-bezogene Indikatoren herangezogen werden kann. Die konkrete Förderfähigkeit hängt vom Antrag und vom Bundesland ab. Wir arbeiten mit Antragstellern und Landesbehörden zusammen, damit die Dokumentation vorab passt.
Arbeiten Sie direkt mit Landwirten oder nur mit Beratungen?
Beides: Mit grösseren Betrieben und Agrargenossenschaften arbeiten wir direkt, bei kleineren Betrieben häufig über Beratungen, die als fachliche Brücke fungieren.
Wie handhaben Sie Datenschutz bei personenbezogenen Flächendaten?
Personenbezogene Bezüge halten wir getrennt von flächenbezogenen Daten und verarbeiten sie DSGVO-konform; für konkrete Fälle bieten wir Auftragsdatenverarbeitungs-Verträge an.
Können Sie Detektions-Modelle in unsere eigene Produkt-Plattform integrieren?
Ja. Die KI-Modelle aus unserer CRIFORA-Linie können als Service oder als On-Premises-Integration lizenziert werden. Details besprechen wir projektbezogen.
Sind Sie als Antragspartner in Drittmittel-Verbünden aktiv?
Ja. Wir treten als Industriepartner oder technischer Umsetzungs-Partner auf, bei BMBF-, BMWK-, EU- und Landesverbünden. Wir bringen die technische Umsetzungstiefe ein, an der es in rein universitären Verbünden oft fehlt.
Schreiben Sie Papers mit?
Ja, als Ko-Autoren für Methoden-Anteile. Wir bringen eigene Co-Autor-Arbeiten mit (Sustainability 2025, AgriEngineering 2025, Remote Sensing 2024).
Können wir Ihre Pipelines in unsere Verbund-Infrastruktur übernehmen?
Ja. Wir bauen auf Open-Source und dokumentieren so, dass ein Transfer in universitäre HPC-Umgebungen möglich ist. Für Replikation nach Projektende sind wir verfügbar, in einem definierten Rahmen.
Machen Sie auch Promotions-Betreuung?
Nein, nicht formal. Wir beraten aber regelmässig Promovierende methodisch und teilen Code-Beispiele. Formale Zweitbetreuung liegt bei der Universität.
Können wir mit kleinem Budget anfangen?
Ja – unsere Pilot-Formate (Diagnose, Workshop, Zweitmeinung) sind bewusst schlank gehalten, und für den Monitoring-Aufbau empfehlen wir einen iterativen Ansatz, bei dem Sie schrittweise investieren können.
Wie stellen Sie sicher, dass wir das System selbst betreiben können?
Durch bewusste Architektur-Einfachheit, ausführliche Dokumentation und ein- bis zweitägige Schulungen für Ihr Team – und wir testen die Selbstbetriebs-Fähigkeit vor Projektabschluss aktiv.
Arbeiten Sie auch pro bono?
Wir reduzieren Honorare für kleine Naturschutz-Organisationen mit klar umrissenem Impact, wenn unser Kapazitätsrahmen es zulässt. Pro bono im strengen Sinne nur projektbezogen, nach vorheriger Absprache.
Können wir Ihre Ergebnisse in unseren Spender-Berichten verwenden?
Ja. Wir liefern Karten, Indikatoren und Textbausteine in einer Form, die in öffentliche Kommunikation eingeht, inklusive Qualitäts-Hinweisen, die Sie zitieren dürfen.
Ist Ihr Ansatz für CSRD-Berichterstattung geeignet?
Ja, für die naturbezogenen Teile (Flächenversiegelung, Biodiversitätsindikatoren, Risikokartierung). Wir bauen die Datenbasis so, dass der Audit-Trail bis zum Pixel dokumentiert ist.
Unterstützen Sie TNFD-Baseline-Erhebungen?
Ja. Wir liefern ortskontext-spezifische Ausgangslagen für TNFD-Bewertungen, inklusive Dokumentation, die in Ihre Risikoanalyse eingeht.
Arbeiten Sie mit Wirtschaftsprüfern zusammen?
Ja. Wir stellen Wirtschaftsprüfern die Methodik, die Validierung und die Rohdaten-Referenzen zur Verfügung, in einem Format, das direkt in den Prüfvorgang eingeht.
Können Sie Reporting-Pipelines automatisieren?
Ja. Für wiederkehrende Berichte bauen wir Pipelines, die Rohdaten-Updates automatisch verarbeiten und Berichtsbausteine generieren. Die finale Berichtsverantwortung bleibt bei Ihnen.
Noch Fragen?
Fragen sind gut. Wir antworten.
Eine gute Frage ist der Anfang eines guten Projekts. Schreiben Sie uns, was Sie wissen wollen, auch wenn es oben nicht steht.
